Gemeine Nachtkerze (Oenothera.biennis):

Foto erstellt am Bocholter Aasee. Diese Pflanzen fallen schon durch ihrer Größe auf und man kann es kaum glauben, in der heutigen Zeit sind sie wieder häufiger anzutreffen.

Sie zählt in Mitteleuropa zu den eingebürgerten Neophyten, da sie um 1620 als Zierpflanze von Nordamerika nach Europa eingeführt wurde. Mittlerweile ist sie in Europa so weiträumig verbreitet, dass sie von den meisten Menschen als einheimische Art wahrgenommen wird.

Blätter und Blüten sind essbar. Die Wurzeln kann man auch essen aber nur vor der Blüte – sonst sind sie holzig. Man kann die Wurzel roh essen, aber auch wie Kartoffeln zubereiten.

In der Naturheilkunde hat heute vor allem das Nachtkerzenöl eine Bedeutung. Dieses aus den Samen gewonnene Öl wird zur Behandlung und zur symptomatischen Erleichterung bei Neurodermitis innerlich eingesetzt. Es wird in der Naturheilkunde außerdem bei Asthma, Heuschnupfen, Bluthochdruck, Migräne und Rheuma angewendet. Das Nachtkerzenöl kann auch bei Menstruations- und Wechseljahrsbeschwerden genutzt werden um die Symptome zu lindern. Ein weiteres Einsatzgebiet stellt die Haustierpflege dar. Hautreizungen und Haarausfall können bei Fellproblemen ebenfalls mit dem Öl behandelt werden.

(Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Nachtkerze#Verwendung)

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